Lage · Pfalz

Jesuitengarten

Lage und Einordnung

Der Jesuitengarten ist eine Weinbergslage am nördlichen Rand von Forst in der Pfalz. Sie liegt zwischen den Lagen Pechstein und Kirchenstück. Die klassifizierte Rebfläche umfasst 6,85 Hektar.

Gelände und Böden

Die nach Osten ausgerichtete Lage weist eine Hangneigung von etwa 4 bis 7 Prozent und Höhen von ungefähr 100 bis 145 Metern über dem Meeresspiegel auf. Das Gelände steigt sanft nach Westen an. Zu den dokumentierten Bodenbestandteilen zählen sandiger Lehm, sandiger Lehm mit Kalksteingeröll, Sandsteinschotter, Basalt beziehungsweise Basaltverwitterung sowie stellenweise Humus. Dichte Lehm- und Sandschichten werden mit Wasserspeicherung und Mineralstoffaufnahme verbunden.

Rebsorte und Weinstil

Im Jesuitengarten wird ausschließlich Riesling angebaut. Die Rieslinge der Lage werden mit einer Verbindung von Frucht und mineralischem Charakter beschrieben. Ein dokumentierter Jahrgang von 2017 wurde als trockener Riesling Kabinett ausgebaut.

Geschichte und Klassifikation

Der Name Jesuitengarten verweist auf frühere Besitzungen von Jesuitenklöstern; für das Jahr 1764 ist Grundbesitz eines Jesuitenordens in Forst belegt. In der bayerischen Weinlagenklassifikation von 1828 erhielt die Lage die zweithöchste Einstufung. Heute ist sie vom VDP als VDP.GROSSE LAGE® in der Pfalz klassifiziert.

Orte
Forst
Anbaugebiet
Pfalz

Ausgewählte Weine

Wein aus Forst