Der Les Haut Beaumonts 2020 ist das Ergebnis von Pierres tiefgründigem Wissen über die Weinberge und sein tiefes Verständnis für das Terroir der Region. Die Weinberge, aus denen dieser Wein stammt, sind geprägt von kalkhaltigen Böden und einem einzigartigen Mikroklima. Die Nase wird von einer Vielfalt an Aromen umgarnt, angeführt von reifen roten Beeren wie Kirschen und Himbeeren. Noten von Gewürzen, Unterholz und einer subtilen mineralischen Nuance runden das Bouquet ab. Am Gaumen zeigt sich dieser Wein erstaunlich ausgewogen und elegant. Die Fruchtaromen werden von seidigen Tanninen getragen, die dem Wein eine weiche Struktur verleihen. Die Säure ist perfekt integriert und verleiht dem Wein Frische und Langlebigkeit. Der Abgang ist lang, fruchtig und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Dazu gilt es das enorme Reifepotenzial dieser Weine zu berücksichtigen. Dieser Wein hat ebenso wie sein Schöpfer eine große Zukunft vor sich.
| Alkohol | 13,5 % | |
| Jahrgang | 2020 | |
| Volumen | 0.75l | |
| Weingut | Pierre Girardin | |
| Rebsorte | Pinot Noir | |
| Lage | Vosne-Romanée Les Hauts Beaumonts | |
| Ort | Vosne-Romanée | |
| Anbaugebiet | Burgund | |
| Land | Frankreich | |
| Eingelagert | 13.09.2023 |
Les Hauts Beaumonts ist ein Lieu-dit im Appellationsgebiet Vosne-Romanée an der Côte de Nuits in Burgund, Frankreich. Die Lage befindet sich im oberen Teil von Vosne-Romanée, direkt oberhalb des Vosne-Romanée Premier Cru Beaumonts. Das Grundstück von Pierre Girardin liegt auf etwa 350 Metern Höhe und weist sandige sowie kalkhaltige Böden auf.
Die Weine von Pierre Girardin aus den Jahrgängen 2020 und 2021 werden unter der Vosne-Romanée-Appellation als Village-Weine vermarktet, nicht als Premier Cru. In der offiziellen Appellationsdokumentation ist das Katastral-Lieu-dit als „Les Hauts Beaux Monts“ aufgeführt; für die genannten Weine wird die Schreibweise „Les Hauts Beaumonts“ verwendet.
Die 2020er und 2021er Abfüllungen werden aus Pinot Noir erzeugt. Vosne-Romanée ist eine Rotwein-Appellation, deren Profil von Aromen roter Früchte und würzigen Noten, samtigen Tanninen sowie einer Eignung zur Flaschenreife geprägt ist. Das Appellationsgebiet hat ein kühles ozeanisches Klima mit kontinentalen und südlichen Einflüssen, mäßigen regelmäßigen Niederschlägen und ohne ausgeprägte sommerliche Trockenheit.
Die Cuvée von Pierre Girardin stammt von über 20 Jahre alten Reben und wird unter praktizierend ökologischem Management bewirtschaftet. Für den Jahrgang 2021 sind eine Vergärung mit natürlichen Hefen, eine Vinifikation mit 100 Prozent ganzen Trauben, zehn Monate im Barrique und anschließend fünf Monate im Edelstahl sowie eine ungeschönte und ungefilterte Abfüllung dokumentiert.
Pierre Girardin hat seinen Sitz in Meursault im Burgund in Frankreich. Pierre-Vincent Girardin gründete das Domaine 2016 und erzeugte 2017 den ersten Jahrgang. Er begann im Alter von 18 Jahren und ist die dreizehnte Generation seiner Familie, die im Burgund Wein bereitet.
Das Domaine arbeitet biologisch. Es begann mit rund vier Hektar Rebfläche und wurde durch gekaufte und gepachtete Weinberge in Meursault, Puligny-Montrachet und Chassagne-Montrachet erweitert. 2025 umfasste die Rebfläche 13 Hektar. Angebaut werden Chardonnay und Pinot Noir.
2019 wurde die Bewirtschaftung dahingehend verändert, die Reben höher wachsen zu lassen. Die Laubwand erreicht etwa 0,8 bis 1,2 Meter; die Reben werden einmalig bei rund 1,7 Metern geschnitten. Als Dünger wird Material vom Wagyu-Rinderhof der Familie eingesetzt.
Die Weißweine werden in größeren Fässern als üblich ausgebaut. Die gesamte Feinhefe wird ins Fass überführt, auf Bâtonnage wird verzichtet. Auf zwölf Monate im Fass folgen üblicherweise zehn Monate im Tank. Die Weine werden als straff, mineralisch und säurebetont mit Feuerstein- oder reduktivem Aromacharakter beschrieben.
Die Rotweine werden mit ganzen Trauben vergoren und ohne Unterstoßen oder Umpumpen verarbeitet. Der Ausbau erfolgt bis zu zwölf Monate in sehr leicht getoasteten oder ungetoasteten Fässern. Sie zeigen einen floralen und strukturierten Stil. Für dokumentierte Cuvées kommen indigene Hefen zum Einsatz; die Kellerei kontrolliert Temperatur und Luftfeuchtigkeit mit eigener Laborausstattung.