Geschichte und Sitz
Die Domaine des Comtes Lafon hat ihren Sitz in Meursault an der Côte de Beaune in Burgund, Frankreich. Jules Lafon heiratete 1894 Marie Boch, deren Familie ein Gut in Meursault besaß. René Lafon übernahm das Gut 1956 und gab ihm den Namen Domaine des Comtes Lafon. Dominique Lafon übernahm die Leitung 1987; bis 1993 waren die Teilpachtverträge beendet.
Weinbau
Das Weingut wurde 1995 auf biologischen Weinbau umgestellt und wird seit 1998 biodynamisch bewirtschaftet. Für den erfassten Zeitraum wurden niedrige Erträge von durchschnittlich etwa 35 Hektolitern pro Hektar angegeben. Die Rebflächen umfassen Lagen in Meursault Village, Meursault Premier Cru, einen Teil des Montrachet Grand Cru sowie Premier-Cru-Lagen in Volnay und Monthélie.
Rebsorten und Weine
Die Weißweine werden aus Chardonnay, die Rotweine aus Pinot Noir erzeugt. Zum Portfolio gehören Meursault Clos de la Barre und Désirée sowie die Meursault-Premier-Cru-Weine Bouchères, Poruzots, Gouttes d’Or, Charmes, Genevrières und Perrières. Hinzu kommen Montrachet Grand Cru sowie die roten Volnay-Premier-Cru-Weine Santenots-du-Milieu, Champans und Clos des Chênes. Clos de la Barre wird als Meursault Village vermarktet, Santenots-du-Milieu unter der Appellation Volnay Premier Cru.
Kellerarbeit
Chardonnay wird als ganze Trauben gepresst, in kühlen Tanks abgesetzt und anschließend im Holz vergoren und ausgebaut. Der Anteil neuen Holzes liegt typischerweise bei 25 bis 40 Prozent für Premier Crus und bei 100 Prozent für Montrachet, bevor der Wein in älteres Holz umgelagert wird. Pinot Noir wird vollständig entrappt, in Edelstahl vinifiziert und etwa 18 bis 22 Monate mit rund 30 Prozent neuem Holz ausgebaut. Die Abfüllung erfolgt möglichst ohne Schönung und Filtration.