Lage und Einordnung
Die als Hölle bezeichnete Weinlage ist die Schiersteiner Hölle im Stadtteil Schierstein von Wiesbaden im Rheingau. Sie ist als Einzellage im Weinbaugebiet Rheingau eingetragen. Der Name geht auf den historischen Begriff „Halde“ für einen Hang oder Böschungsbereich zurück.
Böden
Die Böden bestehen aus mittel- bis tiefgründigem Löss über pliozänen und pleistozänen Kiesen und Sanden. In einigen Bereichen kommen zusätzlich Auenböden vor.
Weine
Für die Schiersteiner Hölle ist Riesling dokumentiert. Die Weine werden mit mineralischer Säure und vegetativen Aromen in Verbindung gebracht. Sie zeigen sich zunächst verschlossen und entwickeln mit der Reife Finesse.
Ein dokumentierter Riesling des Jahrgangs 2016 vom Weingut Höhn wurde als trocken und als 1. Gewächs klassifiziert. Er weist 8,9 g/l Restzucker und 7,3 g/l Säure auf.
Bezeichnung
Bei einem Qualitätswein mit dem Namen einer Einzellage müssen nach den hessischen Weinregelungen das bestimmte Anbaugebiet sowie die zugehörige Gemeinde oder der Ortsteil angegeben werden. Die Schiersteiner Hölle ist Wiesbaden-Schierstein zugeordnet.