Lage · Franken

Dabug

Lage und Geografie

Dabug, auch Randersackerer Dabug oder Lindelbacher Dabug genannt, ist eine Weinbergsfläche westlich von Lindelbach auf den Gemarkungen von Randersacker und Lindelbach. Sie liegt zwischen Lützelsgrund und Lindelbach, südöstlich des Randersackerer Sonnenstuhls und nördlich der Ortsverbindungsstraße WÜ 1. Ein Waldstück unterbricht die Weinbergsfläche an einer Stelle.

Boden und Weinbau

Der steile Hang fällt nach Süden ab. Dabug liegt in der geologischen Formation des Oberen Muschelkalks und weist relativ tiefgründige, tonhaltige Böden auf. Der Abschnitt in Randersacker umfasst etwa 12 Hektar und wurde 1965 flurbereinigt und neu geordnet. Der Lindelbacher Abschnitt ist etwa 17,5 Hektar groß und wurde 1979 bis 1980 flurbereinigt und neu bepflanzt.

Rebsorten und Weinstil

Für Dabug sind Müller-Thurgau, Bacchus, Silvaner, Scheurebe und Riesling dokumentiert. Die Fläche ist vor allem für die Erzeugung von Weißwein ausgewiesen.

Geschichte und Weinbergsregister

Weinbau in der Gemarkung Lindelbach ist seit 1155 belegt. Das Zisterzienserkloster Altenberg besaß dort bereits 1140 Weinberge; damals wurde der Standort als Thaebog bezeichnet. Historische Teilbezeichnungen im Lindelbacher Abschnitt waren Bäckert, Hautenstein, Röthe, Dennert, Kreuzweinberg, Kaffert und Mannslehen. Im bayerischen Weinbergsregister ist Dabug für die Weinbauregion Franken mit Einträgen für Randersacker und Lindelbach im Bereich MainSüden verzeichnet.

Anbaugebiet
Franken

Ausgewählte Weine

Wein aus Deutschland