Lage und Ausdehnung
Die Weinlage Burg Hoheneck, örtlich auch Ipsheimer Burg Hoheneck genannt, liegt unterhalb der Burg Hoheneck bei Ipsheim in Franken. Die rund 35 Hektar Rebfläche erstrecken sich an ausgeprägten Südhängen hinter dem Kesselberg in den Bereichen Hohenecker Rangen, Höll und Sonnenberg am Rand der Frankenhöhe. Von den Weinbergen reicht der Blick über das Windsheimer Becken und das obere Aischtal.
Böden und Landschaft
Als Böden werden roter Lehm, blauer Keuper und für die Lage auch schwere Lehmböden beschrieben. Der Waldgürtel um die Burg schützt die Weinberge. Bei der Flurbereinigung wurden Schutzpflanzungen, größere Biotopflächen sowie Bepflanzungen an Wegeböschungen, Gräben und Rückhaltebecken angelegt, um die Weinberge in die Landschaft einzubinden und das örtliche Mikroklima zu verbessern.
Weinbau und Geschichte
Der Weinbau am Burg-Hoheneck-Hang ist seit dem Mittelalter dokumentiert. Eine Flurbereinigung begann im Herbst 1979 und bezog 68 Winzer ein. Anlass waren unter anderem unzureichende Erschließung, unregelmäßige Wasserverhältnisse, ungeeignete Rebsorten und veraltete Parzellenstrukturen. Die Burg, nach der die Weinlage benannt ist, wurde erstmals 1132 urkundlich erwähnt.
Rebsorten und Weinstil
Für die Hänge unterhalb der Burg Hoheneck sind Bacchus, Kerner, Riesling, Spätburgunder, Domina, Regent und Dornfelder dokumentiert. Auch Silvaner wird unter dem Lagennamen ausgebaut. Der Winzerhof Engel beschreibt Weine aus seinen Parzellen mit Einfluss von Gipskeuper sowie Frische und feiner Säure; die Trauben werden im Herbst gelesen und im eigenen Keller vinifiziert.