Ort · Burgund

Puligny-Montrachet

Lage und Appellation

Puligny-Montrachet ist eine Weinbaugemeinde und Village-Appellation an der Côte de Beaune im Département Côte-d’Or in Burgund. Das Gebiet der Appellation ist auf die Gemeinde Puligny-Montrachet begrenzt. Die Appellation wurde am 31. Juli 1937 anerkannt.

Klima und Terroir

Die Weinberge liegen auf etwa 230 bis 320 Metern Höhe und sind überwiegend nach Osten und Südosten ausgerichtet. Das kontinentale Klima der Côte de Beaune bringt heiße Sommer und häufige Altweibersommer. Die Böden umfassen vorwiegend braunen Kalkstein, Wechsel von Kalkstein und Mergel, kalkhaltigen Lehm sowie tonige Schwemmlandablagerungen; stellenweise tritt das Gestein an der Oberfläche zutage.

Weine und Lagen

Die Appellation umfasst stille Weiß- und Rotweine. Weißweine werden überwiegend aus Chardonnay erzeugt und zeigen goldene Farbe sowie florale, fruchtige, nussige, honigartige, milchige und mineralische Noten bei konzentrierter, ausgewogener Struktur. Rotweine entstehen aus Pinot Noir und sind in der Jugend rubinrot mit Aromen roter und schwarzer Früchte, die sich mit zunehmender Reife in Richtung Leder, Moschus und Fell entwickeln können.

Zu den 17 offiziell klassifizierten Premier-Cru-Climats gehört Les Folatieres. Die Gemeinde erzeugt außerdem fünf Grand-Cru-Appellationen. Weine aus Parzellen im Produktionsgebiet von Blagny dürfen Puligny-Montrachet nur als Weißwein beanspruchen; geeignete Rotweine können die Bezeichnung Côte de Beaune-Villages tragen.

Geschichte und Weinbau

Die früheste angeführte urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1094, als der Name „Pulyniacus“ in einer Schenkungsurkunde erscheint. 1878 ergänzte die Gemeinde ihren Namen um „Montrachet“. Die Familie von Domaine Leflaive ist nach eigenen Angaben seit 1717 in Puligny-Montrachet ansässig.

Ausgewählte Weine

Wein aus dem Anbaugebiet Burgund