Lage und Weinbau
Fellbach liegt am weinbedeckten Fuß des Kappelbergs und grenzt an die Hochfläche des Schmidener Felds. 2023 umfassten die Rebflächen im Stadtgebiet 185 Hektar, entsprechend 6,7 Prozent der Gemeindefläche. Der größte Teil der Weinberge liegt am Kappelberg.
Rebsorten und Ausrichtung
Der Weinbau in Fellbach ist überwiegend rotweinorientiert: 2023 entfielen 114 Hektar auf rote Rebsorten. Trollinger belegte 63 Hektar, gefolgt von Lemberger mit 13, Pinot Noir mit 11 und Schwarzriesling mit 10 Hektar. Weiße Rebsorten standen auf rund 70 Hektar, darunter Riesling auf 36 und Müller-Thurgau auf 10 Hektar.
Lagen
Der Fellbacher Goldberg ist südostexponiert, liegt auf etwa 240 bis 280 Metern Höhe und weist eine Hangneigung von rund 30 Prozent auf. Seine Böden enthalten Bunten Mergel, Kieselsandstein und Gipskeuper. Der Fellbacher Lämmler erstreckt sich über etwa 100 Höhenmeter, ist nach Süden bis Westen ausgerichtet und erreicht Hangneigungen von bis zu 70 Prozent. Dort kommen schwerer Gipskeuper, wärmespeichernder Schilfsandstein und heller Stubensandstein vor.
Weinbauregion und Entwicklung
Fellbach gehört zum geschützten Weinanbaugebiet Württemberg und wird dem Bereich Remstal-Stuttgart zugeordnet, der im Rahmen der Weinleseordnung für den Jahrgang 2026 in Remstal umbenannt wurde. Fellbach ist erstmals 1121 erwähnt, erhielt 1933 das Stadtrecht und wurde 1956 Große Kreisstadt.