Lage und Landschaft
Emmendingen liegt im Breisgau zwischen den Ausläufern des Schwarzwalds und dem Kaiserstuhl in der Oberrheinebene. Das Stadtgebiet umfasst 3.379 Hektar und erstreckt sich von 189,4 bis 402,28 Metern über dem Meeresspiegel. Die Stadt reicht von den Tieflagen der nördlichen Freiburger Bucht und des Elztals bis in die Vorbergzone zwischen Lahr und Emmendingen.
Das Umweltbundesamt zählt Emmendingen zu den wärmeren Regionen Deutschlands. In Baden-Württemberg weist die Stadt zudem eine vergleichsweise hohe Belastung durch Sommertage, heiße Tage und Tropennächte auf.
Weinbau im Breisgau
Der Weinbau in Emmendingen gehört zum badischen Weinbaugebiet und dort zum Bereich Breisgau. Die Weinbergslage Halde ist durch Buntsandstein geprägt und bildet damit eine Ausnahme zur im Landkreis verbreiteten Lösslandschaft. Für diese Lage werden Spätburgunder und Cabernet Mitos angegeben.
Eine dokumentierte Bewirtschaftung beschreibt eine sorgfältige und naturbewusste Pflege der Weinberge. Im Keller reifen Weine auf der Feinhefe in einem alten Gewölbekeller, teilweise in Barriquefässern.
Geschichtliche Eckpunkte
Emmendingen wurde am 7. Juni 1091 erstmals urkundlich unter diesem Namen erwähnt. Am 1. Januar 1590 erhielt die Stadt von Markgraf Jakob III. von Baden die Stadtrechte.
Die Hochburg bei Emmendingen ist seit 1127 urkundlich belegt. Die später ausgebaute Befestigungsanlage wurde während des Dreißigjährigen Krieges im Jahr 1636 zerstört.