Ungeheuer GG Magnum 2013 Von Buhl

Das Forster Ungeheuer ist bekannt für seine einzigartigen Bodenverhältnisse, die eine Kombination aus Sandstein, Lehm, Kalkstein und Basalt umfassen. Diese Mischung sorgt für eine reiche Mineralität und eine tiefe, komplexe Struktur im Wein. Historisch gesehen wurde der Wein sogar von Otto von Bismarck gelobt, der seine bemerkenswerte Qualität anerkannte.

Alkohol   13,0 %
Jahrgang   2013
Volumen   1.5l
Weingut   Weingut Reichsrat von Buhl
Rebsorte   Riesling
Lage   Ungeheuer
Ort   Forst
Anbaugebiet   Pfalz
Land   Deutschland
Eingelagert   13.05.2023

174,90 € / Flasche

116,60 € / Liter

1 Flaschen verfügbar


Die Lage Ungeheuer

Lage und Klima

Die Weinlage Ungeheuer liegt oberhalb von Forst in der Pfalz. Sie befindet sich in mittlerer Hanglage zum Haardtrand auf etwa 125 bis 180 Metern Höhe. Der nach Osten bis Südosten ausgerichtete Hang weist eine Neigung von bis zu 30 Prozent auf; teilweise wird die Lage auch als flach mit Süd- und Südostexposition beschrieben.

Die Lage ist vor Westwinden geschützt. Dies wird mit einer früheren Blüte und einem früheren Reifezeitpunkt als in anderen Lagen verbunden. Die Weinberge von Forst gelten zudem als besonders mild.

Böden und Rebsorten

Die Böden umfassen verwitterten Buntsandstein, Lehm- und Kalkanteile sowie kalkhaltigen Schotter. Stellenweise kommt vulkanischer Basalt vor. Nach der VDP-Beschreibung ermöglichen diese Bodenbestandteile sowohl Wasserspeicherung als auch die Erschließung mineralischer Elemente durch die Reben.

Für die klassifizierte VDP-Lage ist Riesling als einzige Rebsorte aufgeführt. Im größeren Weinbauareal Ungeheuer werden nach Angaben der Gemeinde außerdem Scheurebe und Riesling angebaut.

Weinstil und Klassifikation

Weine aus dem Ungeheuer werden als feinfruchtig, mineralisch, reich und vollmundig beschrieben. Als Fruchtnoten werden Pfirsich, Aprikose und Ananas genannt. Bei geeigneten Wetterbedingungen können auch natürlich süße Weine entstehen.

Ungeheuer ist als VDP.GROSSE LAGE® klassifiziert. Die VDP-Klassifikation umfasst eine Fläche von 35 Hektar und führt Riesling als klassifizierte Rebsorte; die Gemeinde beschreibt das größere Weinbauareal mit 29 Hektar.

Historische Bezeichnungen

Der VDP nennt für die Lage den Spitzenlagenstatus der bayerischen Bodenklassifikation von 1828. Die Bezeichnung Forster Ungeheuer wird dort mit dem Deidesheimer Amtmann Johann Adam Ungeheuer und dem Jahr 1699 verbunden. Die Gemeinde führt den Namen auf die bereits 1460 belegte Form „Ungehuwer“ zurück.

Über das Weingut

Standort und Rebflächen

Das Weingut Reichsrat von Buhl hat seinen Sitz in Deidesheim und bewirtschaftet Weinberge in Deidesheim, Forst und Ruppertsberg in der Pfalz, im Bereich Mittelhaardt. Die Rebfläche umfasst 60,40 Hektar. In den Weinbergen finden sich verwitterter Buntsandstein, Basalt, verwitterter Kalkstein und sandiger Lehm.

Bewirtschaftung und Rebsorten

Die Weinberge werden seit 2006 nach der EU-Öko-Verordnung bewirtschaftet; der Zertifizierungscode lautet DE-ÖKO-003. Mehr als die Hälfte der Rebfläche ist als VDP.Erste Lage oder VDP.Grosse Lage klassifiziert. Der Rebsortenanteil beträgt 72 Prozent Riesling, 12 Prozent Spätburgunder, 6 Prozent Chardonnay und 10 Prozent weitere Rebsorten.

Weine und Keller

Das Weingut erzeugt Rieslingweine und Schaumweine. Die acht Grosses-Gewächs-Lagen in Deidesheim, Forst und Ruppertsberg sind ausschließlich mit Riesling bepflanzt. Als angestrebten Weinstil beschreibt das Weingut präzise und klare Weine, die Weinberg, Lage und Rebsorte widerspiegeln. Die Weine vergären weiterhin im historischen Weinkeller des Anwesens.

Geschichte des Anwesens

Franz Peter Buhl gründete das Gut 1849 durch die Aufteilung des ursprünglichen Jordan-Guts in drei eigenständige Weingüter. Ein Riesling von Reichsrat von Buhl wurde 1869 bei der offiziellen Eröffnung des Suezkanals ausgeschenkt. Die Gebäude und Weinkeller des Anwesens stehen unter Denkmalschutz und stammen aus der Zeit des späten Barocks.

Unser Versprechen

Große Weine – Perfekt gelagert