Lage · Rheinhessen

Schloßhölle

Lage und Größe

Schloßhölle ist eine eingetragene Einzellage in Rheinhessen, im Bereich Bingen und in der Großlage Kurfürstenstück. Die Lage erstreckt sich über die Gemarkungen Gumbsheim und Wöllstein. Das Rebflächenverzeichnis 2024 weist 120,0 Hektar in der Gemarkung Gumbsheim und 1,2 Hektar in der Gemarkung Wöllstein aus, insgesamt 121,2 Hektar bestockte Rebfläche.

Topografie und Böden

Der Namensbestandteil „Hölle“ wird mit einer leichten Hanglage erklärt. In der Gumbsheimer Schloßhölle sind außerdem südlich ausgerichtete Parzellen dokumentiert. Zu den Böden zählen kalkhaltige Tonmergelböden des Typs Mergel/Pelosol sowie aus Löss entstandene Schwarzerdeböden des Typs Löss/Tschernosem. Die Tonmergelböden sind tiefgründig, nährstoffreich und stark kalkhaltig, weisen jedoch eine eingeschränkte Wasserführung und Durchlüftung auf. Die lössbürtigen Schwarzerdeböden sind humusreich und gut durchwurzelbar.

Rebsorten und Weinstil

In südlich ausgerichteten Parzellen der Gumbsheimer Schloßhölle ist der Anbau von Gewürztraminer dokumentiert. Die regionale Beschreibung verbindet Schloßhölle mit körperreichen, zugänglichen Weinen im Burgunderstil sowie mit aromatischen Bukettweinen.

Geschichte des Namens

Der Lagename ist bereits für das Jahr 1835 dokumentiert. Der Bestandteil „Schloß“ wird mit der früheren Verbindung des Hügels zum Schloss des nahe gelegenen Wöllstein erklärt.

Anbaugebiet
Rheinhessen

Ausgewählte Weine

Wein aus dem Anbaugebiet Rheinhessen