Lage · Franken

Mainhölle

Lage und Landschaft

Die Mainhölle ist eine Weinbergslage am steilen Mainhang gegenüber von Bürgstadt. Der Main liegt unterhalb der Weinberge, während der Wald oberhalb für lokalen Schutz sorgt. Die nach Südosten ausgerichtete Lage befindet sich auf etwa 130 bis 210 Metern Höhe und weist eine Hangneigung von 55 bis 60 Prozent auf.

Boden und Rebfläche

Der Boden der Weinbergslage besteht aus rotem Buntsandstein. Der VDP führt für die Bürgstadter Mainhölle eine klassifizierte Fläche von 7,00 Hektar.

Einordnung und Rebsorten

Mainhölle ist eine eingetragene Einzellage im fränkischen Anbaugebiet, Bereich Churfranken. Für die weinrechtliche Kennzeichnung ist Bürgstadt als Gemeinde angegeben. Als Rebsorte ist für die VDP-klassifizierte Bürgstadter Mainhölle Spätburgunder aufgeführt; außerdem sind an der Lage weitere rote und weiße Rebsorten dokumentiert.

Geschichte und Bewirtschaftung

Die früheren steilen, schmalen Terrassen wurden um 1900 aufgegeben. Ab 1936 begann ihre Wiedererschließung, und 1937 wurde Juliusspital Würzburg Eigentümer der beiden Bürgstadter Mainhölle-Weinberge. Am 5. September 2024 dokumentierte Juliusspital die Lese von Sekttrauben aus den Buntsandsteinterrassen der Bürgstadter Mainhölle.

Anbaugebiet
Franken

Ausgewählte Weine

Wein aus Deutschland