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Italien

Geografie und Landschaft

Italien liegt in Südeuropa und erstreckt sich als Halbinsel in das Mittelmeer. Im Norden wird das Land durch die Alpen begrenzt. Rund 41,6 Prozent der Fläche sind Hügelland, 35,2 Prozent Bergland und 23,2 Prozent Ebenen. Die wichtigsten Gebirgssysteme sind die Alpen im Norden und der Apennin entlang der Halbinsel.

Klima und Geologie

Italien liegt in einer klimatischen Übergangszone zwischen europäischen kontinentalen und mediterranen Bedingungen. Die Niederschlagsverhältnisse unterscheiden sich im Allgemeinen zwischen dem Norden und dem Süden. Das komplexe geologische Gefüge wird durch die alpinen und apenninischen Gebirgssysteme, die frühere Öffnung der Tethysmeere und nachfolgende Subduktionsprozesse geprägt.

Weinbau und Geschichte

Der Weinbau wurde in Italien bereits von Etruskern und Römern betrieben. Nach dem Untergang des Römischen Reiches wurde er insbesondere in Abteien und Klöstern fortgeführt und breitete sich um das zweite Jahrtausend in vielen Gebieten erneut aus. Ein nationales Register erfasst Keltertrauben, Tafeltrauben, Unterlagsreben und Sorten für besondere Verwendungszwecke. Die amtliche Weinbaustatistik dokumentiert Rebflächen sowie Erzeugung und Verwendung von Kelter- und Tafeltrauben gemeinsam mit den Regionen und autonomen Provinzen.

Weinrecht und Weinstile

Das italienische Gesetz Nr. 238 vom 12. Dezember 2016 bildet den nationalen Rahmen für Anbau, Herstellung, Handel, Vermarktung und Kontrollen im Weinsektor. DOCG und DOC bezeichnen Weine mit geschütztem Ursprungsstatus, IGT steht für Weine mit geschützter geografischer Angabe. Die Regelungen umfassen unter anderem Stillwein, Likörwein, Schaumwein, Qualitätsschaumwein, aromatischen Qualitätsschaumwein, Perlwein sowie Weine aus getrockneten oder überreifen Trauben. Herkunftsbezeichnungen können Anbaugebiet, zugelassene Rebsorten, maximalen Hektarertrag und Mindestalkoholgehalt bei der Freigabe festlegen.

Ausgewählte Weine

Wein aus Italien