Lage und Landschaft
Landau in der Pfalz liegt im Süden von Rheinland-Pfalz in der Südpfalz zwischen dem Rhein und dem Pfälzerwald. Die Stadt und ihre acht Stadtteile befinden sich im Oberrheingraben. Im Westen reicht das Gebiet in die Vorhügelzone von Haardtrand und Pfälzerwald, im Osten geht es in die Tieflandebene der Vorderpfalz über.
Klima und Weinbau
Das Tourismusbüro der Stadt dokumentiert mehr als 1.800 Sonnenstunden jährlich und eine Vegetationsperiode, die ungefähr einen Monat länger als in anderen Ferienregionen beschrieben wird. Mit 2.062 Hektar Rebfläche im Jahr 2022 weist Landau die größte Weinbaufläche einer Weinbaugemeinde Deutschlands auf.
Weinbaustadtteile und Rebsorten
Der Weinbau konzentriert sich besonders auf Arzheim, Godramstein, Mörzheim, Nußdorf und Wollmesheim. Dammheim, Mörlheim und Queichheim sind stärker durch Ackerbau geprägt. Sechs der acht eingemeindeten Stadtteile sind historische Weinbaudörfer. Riesling, Silvaner, Burgundersorten und St. Laurent zählen zu den traditionellen Rebsorten der Stadtteile.
Lagen und Böden
Der Münzberg bei Landau-Godramstein ist ein sanft nach Süden geneigter Hang mit 5 bis 15 Prozent Gefälle. Seine Böden bestehen vor allem aus Keuper sowie Anteilen von Muschelkalk, Ton, Sand und Lehm. Das Gebiet der Kleinen Kalmit bei Landau-Arzheim ist von tertiärem Landschnecken kalk geprägt; die Weinbergsböden enthalten Mergel, Löss und Ton unter einer dünnen Humusschicht. Auf der Kalmit werden vor allem Riesling, Weißburgunder und Spätburgunder angebaut.