Ort · Baden

Heitersheim

Lage und Landschaft

Heitersheim liegt am nordwestlichen Rand des Markgräfler Hügellands. Die Siedlungsfläche erstreckt sich entlang des Sulzbachs und umfasst Teile der südlichen Staufener Bucht sowie der Rheinebene. Östlich der B3 und südlich des Sulzbachs prägen lössbedeckte Rücken die intensiv für den Weinbau genutzte Landschaft.

Böden und Klima

Im Westen der Gemeinde liegen würmeiszeitliche Niederterrassenschotter der Rheinebene. Die Weinberge stehen auf Löss und Lösslehm über einem oligözänen geologischen Untergrund. Für den Heitersheimer Maltesergarten werden 750 bis 850 Millimeter Jahresniederschlag und eine durchschnittliche Jahrestemperatur von 10 bis 11 Grad Celsius angegeben. Rund 80 Prozent der Lage weisen eine sanfte Neigung von 0 bis 20 Prozent auf und sind überwiegend nach Süden und Südwesten ausgerichtet.

Weinlagen und Rebsorten

Der Maltesergarten ist als Einzellage mit Heitersheim verbunden. Dort ist Gutedel, auch Chasselas genannt, dokumentiert. Die Heitersheimer Sonnhohle besitzt tiefe Lössböden, die bis zu lehmigem Ton reichen, und ist vor allem mit Spätburgunder und Weißburgunder bepflanzt. Dokumentierte Weine umfassen Gutedel aus dem Maltesergarten sowie Spätburgunder als Rotwein und Rosé aus der Sonnhohle.

Geschichtliche Prägung

Römische Besiedlung und Bewirtschaftung sind durch die Überreste einer Villa urbana belegt; archäologisches Material wurde im Löss gefunden. Der Johanniterorden erwarb 1272 den örtlichen Salhof. 1428 wurde Heitersheim Sitz der deutschen Johanniterkommende, zu deren Einnahmen auch Weinabgaben gehörten.

Ausgewählte Weine

Wein aus Heitersheim