Lage und Ortsteile
Buggingen liegt im Markgräflerland in der südlichen Oberrheinebene, etwa auf halber Strecke zwischen Freiburg und Basel und nahe Müllheim. Zur Gemeinde gehören Buggingen, Seefelden und Betberg; die drei Siedlungen wurden 1974 zusammengeschlossen. Die Höhenlagen reichen von 221 bis 279 Metern über dem Meeresspiegel.
Geschichte
Buggingen wurde erstmals 778 urkundlich erwähnt. 1806 kam die Gemeinde zum Großherzogtum Baden.
Weinbau
Weinbau zählt neben Landwirtschaft und Tourismus zu den wirtschaftlichen Aktivitäten der Gemeinde. Als Buggingen zugeordnete Weinlagen sind Höllberg und Maltesergarten verzeichnet. Höllberg ist eine badische Einzellage, die in Buggingen und im Müllheimer Ortsteil Hügelheim vorkommt.
Weinbereitung und Bewirtschaftung
Das Weingut Noll beschreibt seine Bugginger Weinberge im Maltesergarten als kleine Parzellen am Vorberg des Schwarzwalds mit heißen Tagen und kühlen Nächten. Die Produktion konzentriert sich auf Gutedel und klassische Burgundersorten. Das in Buggingen ansässige Weingut Ruesch bewirtschaftet seine Weinberge seit 2012 biodynamisch und wendet seit 2016 einen schonenden Rebschnitt an. Weißweine werden kontrolliert bei höchstens 18 °C vergoren und im Edelstahl ausgebaut, Rotweine auf der Maische vergoren und in Holzfässern gereift.