Weingut · Oberhausen

Weingut Dönnhoff

Lage und Geschichte

Das Weingut Dönnhoff hat seinen Sitz in Oberhausen an der Nahe in der Weinregion Nahe in Deutschland. Die Familie Dönnhoff ist seit mehr als 250 Jahren in Oberhausen ansässig; dem VDP gehört das Weingut seit 1991 an.

Rebflächen und Böden

Das Weingut bewirtschaftet 25 Hektar Rebfläche entlang der Mittleren Nahe, unter anderem in Oberhausen, Niederhausen, Schloßböckelheim, Norheim, Roxheim und Bad Kreuznach. 80 Prozent der Flächen sind mit Riesling bestockt, 20 Prozent mit Grau- und Weißburgunder. Zu den geologischen Grundlagen zählen Vulkanit, Schiefer und Buntsandstein.

Hermannshöhle

Die nach Süden ausgerichtete Lage Hermannshöhle in Niederhausen liegt auf 130 bis 175 Metern Höhe und weist eine Hangneigung von 40 bis 70 Prozent auf. Der Boden besteht überwiegend aus schwarzgrau verwittertem Schiefer mit vulkanischem Ausbruchsgestein, Kalk und Porphyr. Der Gesteinsanteil beträgt 15 Prozent und trägt zur Drainage bei. In der Lage wird vor allem Riesling angebaut. Das VDP.GROSSE GEWÄCHS ist trocken, daneben entstehen dort Prädikatsweine mit edelsüßem Charakter.

Weine und Ausbau

Die Rieslinge des Weinguts werden als klar, komplex, langlebig, mineralisch und fein beschrieben, mit einem Schwerpunkt auf dem Ausdruck der Herkunft. Der Tonschiefer Riesling wird überwiegend aus der Oberhäuser Lage Leistenberg erzeugt und ist mineralisch, elegant, fein strukturiert und vom Schiefer geprägt. Für den Dönnhoff Riesling trocken werden die Trauben selektiv von Hand gelesen und in Edelstahlbehältern sowie großen Holzfässern ausgebaut. Der Jahrgang 2023 des Weißburgunders wurde ebenfalls selektiv von Hand gelesen und fünf Monate in traditionellen alten Stück- und Doppelstückfässern ausgebaut.

Ausgewählte Weine

Wein aus Deutschland