Lage · Rheinhessen

Silberberg

Lage und Bezeichnungen

Der Name Silberberg bezeichnet zwei dokumentierte Weinlagen: den Mölsheimer Silberberg im Katastergebiet von Mölsheim sowie den Monsheimer Silberberg westlich von Monsheim in Richtung des Beginns des Zellertals. Der Mölsheimer Silberberg ist dem Bereich Wonnegau, der Großlage Domblick und der Einzellage Silberberg zugeordnet.

Böden und Ausrichtung

Die Mölsheimer Lage weist Löss-Pararendzina und Löss-Kolluvisol auf. Die lössbürtigen Böden sind kalkhaltig und können pflanzenverfügbares Wasser speichern. Die Weinberge des Monsheimer Silberbergs sind nach Süden ausgerichtet und von lehmigen Tonböden mit Kalkstein geprägt. Für die Gewanne Im Blauarsch und Auf dem Wingertsberg werden kalkhaltige Tonböden dokumentiert.

Rebsorten und Weinbau

Ein dokumentierter Besitz von 8,98 Hektar im Monsheimer Silberberg umfasst Chardonnay, Grauburgunder, Spätburgunder, Frühburgunder, Cabernet Sauvignon, Cabernet Mitos und Weißburgunder. Im Blauarsch und Auf dem Wingertsberg dienen als Chardonnay-Herkünfte; ein 2017 mit burgundischen Chardonnay-Reben bepflanztes Teilstück auf dem Wingertsberg umfasst 0,15 Hektar. Auf dem Wingertsberg zählt zu den alten Weinbergslagen von Monsheim.

Weinstil und Namensgeschichte

Weine aus dem Monsheimer Silberberg werden mit kräftigem Körper und tiefer Struktur verbunden. Aus dem Mölsheimer Silberberg ist ein Chardonnay-Sekt Brut Nature aus 100 Prozent Chardonnay dokumentiert, der vor dem Degorgieren auf der Hefe reifte. Je nach Abfüllung erfolgte das Degorgieren nach 48, 60 oder 72 Monaten Hefelager. Der Name Mölsheimer Silberberg gilt als bildhafte Weinlagenbezeichnung und wird nicht allgemein auf glänzendes Erz wie Bleiglanz zurückgeführt.

Anbaugebiet
Rheinhessen

Ausgewählte Weine

Wein aus dem Anbaugebiet Rheinhessen