Lage und Einordnung
Rosengründchen liegt in Meißen zwischen Niederspaar und Oberspaar am Ende der Spaargasse unterhalb von Roter Gasse und Kruspestraße. Die Einzellage gehört zum Bereich Meißen und zur Großlage Spaargebirge.
Terrroir und Gelände
Die von der Weinbaugemeinschaft Meißen beschriebene Rebfläche umfasst 1,2 Hektar. Sie weist eine durchschnittliche Hangneigung von 25 Prozent auf und ist nach Südosten ausgerichtet. Zur Lage gehören steile und terrassierte Bereiche. Der flachgründige Boden besteht aus sandigen Verwitterungsprodukten über magmatischem Gestein, vorwiegend aus Granit und Syenit. Die Böden gelten als durchlässig und erwärmen sich rasch.
Geschichte und Bewirtschaftung
Vor der Wiederbepflanzung war das Gelände ein Obstgarten mit zahlreichen Wildrosen. Dies wird als Ursprung des Namens Rosengründchen angegeben. 1934 wurde die Fläche wieder mit Reben bepflanzt. Mitglieder der Weinbaugemeinschaft Meißen bewirtschaften dort Parzellen als Hobbywinzer.
Rebsorten und Weine
Die wichtigste Rebsorte ist Traminer. Daneben werden Goldriesling, Grauburgunder, Kerner und Spätburgunder angebaut. Mit Rosengründchen werden Traminerweine mit ausgeprägtem Bukett und insbesondere Aromen von Rosenblüten verbunden. Die Sächsische Winzergenossenschaft Meißen e.G. übernimmt die Kelterung der Trauben aus den von der Weinbaugemeinschaft bewirtschafteten Weinbergen und den Weinverkauf.