Lage und Geologie
Die Mönchsleite ist eine Weinbergslage von Eibelstadt in Franken. Sie erstreckt sich als Band zwischen Eibelstadt und Sommerhausen am Main. Die südwestlich ausgerichteten Hänge liegen auf etwa 230 Metern Höhe und weisen Neigungen von 45 bis 65 Prozent auf. Untergrund ist massiver Quaderkalk aus der Trias.
Geschichte
Der Eibelstadter Altenberg wurde nach der Flurbereinigung von 1963 bis 1965 unter der Weinlagenbezeichnung Mönchsleite geführt. Die Parzelle Altenberg 1172 ist mit einem Silvaner verbunden, der 1969 bei den Fränkischen Weinprämierungen den Staatsehrenpreis für den besten Wein erhielt. Aus derselben Parzelle stammt weiterhin ein Spitzen-Silvaner.
Rebsorten und Bewirtschaftung
In der Mönchsleite sind Silvaner, Riesling und Spätburgunder dokumentiert. Zu den beschriebenen Bewirtschaftungsformen gehören der Anbau in Steillagen, niedrige Erträge, selektive Handlese und die Pflege alter Reben. Für eine dokumentierte Silvanerquelle werden Reben im Alter von 38 bis 49 Jahren genannt.
Dokumentierte Weine
Ein trockener Silvaner aus dem Altenberg 1172 wird als Deutscher Qualitätswein b.A. Franken ausgebaut und mit Kräuter-, Gelbfrucht-, nussigen und rauchigen Noten, feiner Säure sowie mineralischem Finale beschrieben. Die spontane Gärung und Reifung erfolgen in Holz und Beton. Ein trockener Spätburgunder aus den steilsten Parzellen zeigt dunkle Frucht, wird traditionell auf der Maische vergoren, im Barrique gereift und unfiltriert abgefüllt.