Lage und Einordnung
Die Stuttgarter Mönchhalde ist eine innerstädtische Weinbergslage in Stuttgart in Württemberg. Sie liegt unterhalb des Killesbergs und bildet die Hauptlage der Großlage Mönchhalde, zu der auch Hasenberg, Karlshöhe, Pragsattel und Wolfersberg gehören.
Parzellen und Bewirtschaftung
Die Lage besteht aus mehreren kleinen Weinbergsparzellen, darunter terrassierte Flächen. Einige Parzellen können nur von Hand bewirtschaftet werden. Der Lembergerbereich wurde 2019 erweitert; außerdem wurden Terrassen angepasst, um die Zufahrt und die Bewirtschaftung zu verbessern.
Rebsorten und Geschichte
In der Stuttgarter Mönchhalde sind Gelber Muskateller aus dem Jahr 2018, Trollinger aus dem Jahr 1987, Sauvignac aus dem Jahr 2015, Lemberger aus den Jahren 1995 und 2019 sowie Riesling aus dem Jahr 1959 gepflanzt. Der Riesling wird im Lenz-Moser-System erzogen. Seit der Weinlagenverordnung von 1971 werden die innerstädtischen Weinberge unter der Einzellagenbezeichnung Stuttgarter Mönchhalde vermarktet. 1950 bewirtschaftete das städtische Weingut hier etwa zwei Hektar.
Dokumentierte Weine
Der Lemberger aus der Stuttgarter Mönchhalde wird ausschließlich in Barriques ausgebaut. Der Jahrgang 2024 des Rieslings stammt aus ökologisch bewirtschafteten Trauben und wird als trocken, frisch und säurebetont beschrieben. Die Trauben wurden in einer direkt angetriebenen Weinbergslage von Hand gelesen, als ganze Trauben gepresst und im Edelstahltank ausgebaut.