Lage · Bordeaux

Margaux

Lage und Abgrenzung

Margaux ist ein Appellationsgebiet im Médoc am linken Ufer der Gironde im französischen Département Gironde. Das Gebiet umfasst die Gemeinden Arsac, Cantenac, Labarde, Margaux-Cantenac und Soussans.

Klima und Böden

Milde Winter, gute Sonneneinstrahlung und vergleichsweise gemäßigte sommerliche Trockenperioden prägen die Appellation. Das Waldgebiet im Westen schützt die Reben vor den Meereswinden. Die Weinberge liegen vor allem auf kieshaltigen Erhebungen und Terrassen mit kolluvialen Ablagerungen sowie darunterliegenden lehmigen oder kalkhaltigen geologischen Formationen.

Weine und Rebsorten

Die Margaux-AOC ist auf trockene Rotweine beschränkt, die aus Reben innerhalb des festgelegten Erzeugungsgebiets stammen. Die Weine werden als intensiv gefärbt, lagerfähig, fein und fruchtig beschrieben. Zugelassen sind unter anderem Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Carmenère, Cot oder Malbec, Merlot und Petit Verdot. Cabernet Sauvignon nimmt rund 60 Prozent der Rebfläche ein, während Merlot in den Cuvées selten mehr als 30 Prozent ausmacht.

Geschichte und Bewirtschaftung

Die Bezeichnung Margaux war spätestens im 18. Jahrhundert für Wein gebräuchlich. Die ersten territorialen Konturen der Appellation wurden durch ein Urteil eines Zivilgerichts in Bordeaux vom 3. Dezember 1923 festgelegt; als Appellation d’origine contrôlée wurde sie am 10. August 1954 anerkannt. Die Rebflächen müssen mit mindestens 7.000 Reben je Hektar bepflanzt sein. Eine vollständige chemische Unkrautbekämpfung ist untersagt, und die Vegetation zwischen den Reihen muss mechanisch oder physisch kontrolliert werden.

Anbaugebiet
Bordeaux
Land
Frankreich

Ausgewählte Weine

Wein aus der Weinlage Margaux