Lage und Landschaft
Der Lämmerberg liegt nördlich von Randersacker im Randersackerer Katasterbezirk. Die Weinlage zieht sich nordostwärts entlang des Haslachtals bis zur Gerbrunner Gemarkungsgrenze und verläuft nahe dem Rottendorfer Flutgraben parallel zur Gerbrunner Straße. Am Häsleinsteig und an der Randersackerer Kapelle grenzt sie an den Randersackerer Pfülben.
Boden und Rebsorten
Die Weinberge umfassen teilweise steile Rücken mit Gefälle von Süden nach Osten. Der Lämmerberg liegt im Oberen Muschelkalk; örtlich gibt es eine mächtige Lehmüberdeckung. Als Hauptrebsorte ist Silvaner dokumentiert, außerdem Gewürztraminer und weitere weiße Rebsorten.
Geschichte
Der Name ist historisch unter anderem als Lemmberg im Jahr 1144, Lemmerberc im Jahr 1317 und Lemmerberg im Jahr 1328 belegt. Der größte historische Grundbesitz in der Lage gehörte dem Kloster Heilsbronn, später den Markgrafen von Ansbach und danach dem König von Preußen. Die Bergkapelle im Lämmerberg wurde 1903 von Bürgern aus Randersacker errichtet.
Weinrechtliche Einordnung
Der Lämmerberg ist eine offiziell gelistete Weinbergslage innerhalb der Großlage Ewig Leben im Bereich MainSüden von Franken. Die Bezeichnung Lämmerberg war ab Herbst 1987 wieder zugelassen. Von 1971 bis 1986 durften Weine aus dem Gebiet ausschließlich die Großlagenbezeichnung Randersackerer Ewig Leben tragen.