Lage · Mosel

Helenenkloster

Lage und Einordnung

Helenenkloster ist eine Weinbergslage am östlichen Ende von Mülheim an der Mosel auf einem markanten Höhenrücken über dem Moseltal zwischen Monzel und Bernkastel-Kues. Die rund 0,8 Hektar große Fläche ist als Einzellage im Anbaugebiet Mosel, Bereich Bernkastel, Großlage Kurfürstlay, geführt.

Boden und Bewirtschaftung

Die nach Südwesten ausgerichtete Lage ist weniger steil als viele andere Weinberge an der Mosel. Ihr Boden besteht aus grauem Schiefer mit feinkörnigem Kies und Lehm. Die mäßige Hangneigung ermöglicht die Bewirtschaftung mit kleinen Weinbergtraktoren. Helenenkloster ist als Monopol des Weinguts Max Ferd. Richter dokumentiert.

Rebsorte und Weinstile

Für die Weine aus Helenenkloster ist Riesling dokumentiert. Dazu gehören Riesling Spätlese und Riesling Eiswein. Der Riesling wird als kraftvoll beschrieben; die Spätlese zeigt kühle Aromatik, Zitrusfrucht, frisches Heu und ein saftiges Profil. Die Reben und Trauben bleiben laut Dokumentation spät in der Saison gesund, was eine regelmäßige Erzeugung von Eiswein unterstützt.

Geschichte

Das älteste dokumentierte Schriftstück zur Lage stammt vom 30. April 1245. Damals schenkte der Graf von Veldenz das Gelände dem nahe gelegenen St.-Helenen-Kloster. Die Überreste des früheren Klosters liegen unter dem heutigen Weinberg. Der erste Eiswein aus Helenenkloster wurde 1961 erzeugt.

Anbaugebiet
Mosel

Ausgewählte Weine

Wein aus dem Anbaugebiet Mosel