Ort · Franken

Margetshöchheim

Lage und Landschaft

Margetshöchheim liegt am Main nordwestlich von Würzburg in Unterfranken und gehört zum mittleren Maintal. Der Main bildet die östliche Gemeindegrenze; das Gemeindegebiet reicht von der Mainaue bis zu den plateauartigen Hochflächen der Marktheidenfelder Platte.

Vom rund 166 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Main steigen die Hänge steil an. Zahlreiche gegliederte Mulden und Schluchten prägen das Relief. Geologisch liegt die Gemeinde auf der Fränkischen Muschelkalkplatte mit Wellenkalk und Anhydrit. Vorherrschend sind Lehm-, Keuper- und sandige Lehmböden, während in der Mainaue humose Böden vorkommen.

Weinbau

Der Weinberg Bärental ist die einzige dokumentierte Weinbergslage der Gemeinde. Sie gehört zum Bereich Mittelmain im fränkischen Weinbaugebiet und umfasst etwa zwei Hektar Rebfläche. Die Lage befindet sich am Nordhang des Eichelbergs nahe dem Südportal des Eichelbergtunnels und ist nach dem nordwestlich von Margetshöchheim gelegenen Tal benannt.

Das Bärental liegt auf Lösslehm- und Tonböden; dort werden insbesondere Weißweine angebaut. Der Weinbau war historisch die wichtigste Einnahmequelle Margetshöchheims. Ab etwa 1830 etablierte sich zusätzlich der Obstbau, bevor die Industrialisierung die Bedeutung der Landwirtschaft verringerte.

Regionale Einordnung

Margetshöchheim ist Teil der Region Franken. Der Name Bärental ist für Margetshöchheim in der amtlichen Weinbergsrolle eingetragen. Bei Weinen mit dieser geografischen Bezeichnung müssen mindestens 85 Prozent der Trauben aus der genannten Lage stammen und die geltenden gesetzlichen Qualitätsanforderungen erfüllen.

Ausgewählte Weine

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