Ort · Mosel

Hupperath

Lage und Landschaft

Hupperath liegt an den südlichen Ausläufern der Mosel-Eifel. Teile des Gemeindegebiets reichen in die Wittlicher Senke hinein. Als lokale Besonderheit nennt die Gemeinde die Weinberge am Pichterberg am Nordrand der Wittlicher Senke.

Zwischen Auf der Fecht auf 374 Metern über dem Meeresspiegel und der Grenze zu Landscheid-Burg am Salmbach auf 233 Metern besteht ein Höhenunterschied von 141 Metern.

Weinbau

Die offiziell eingetragene Weinlage Klosterweg liegt in den Katastralbereichen Hupperath und Wittlich. Im Weinlagenverzeichnis 2024 sind für den Hupperather Abschnitt 6,3 Hektar und für den Wittlicher Abschnitt 5,9 Hektar bestockte Rebfläche ausgewiesen.

Der Hupperather Abschnitt ist dem Weinbaugebiet Mosel, Bereich Bernkastel und Großlage Schwarzlay, zugeordnet und als Weinlagenummer 410923 registriert.

Geschichte des Weinbaus

Hupperath wurde erstmals 1173 urkundlich erwähnt und gehörte laut Ortschronik ab 1225 zum Stift St. Paulin in Trier. Register aus den Jahren 1276 und 1380 dokumentieren Weinabgaben: Jährlich waren drei Fuder Wein an die Propstei zu entrichten, außerdem sollte jede siebte Traube aus dem Weinberg Huppertsberg an deren Kelterhaus geliefert werden.

Um 1970 waren rund 20 landwirtschaftliche Betriebe hauptsächlich von Landwirtschaft und Weinbau abhängig. Zur Zeit der Abfassung der Chronik wurden die Weinberge von zwei Winzern aus Wittlich bewirtschaftet.

Ausgewählte Weine

Wein aus dem Anbaugebiet Mosel