Lage und Landschaft
Auen ist eine Gemeinde in der Nahe mit einer Gemarkungsfläche von 271 Hektar. Die Landschaft liegt in einem Tal, das von bewaldeten und mit Weinbergen bedeckten Hängen umgeben ist.
Geologischer Aufbau
Das Auen-Tal wird von der Saar-Saale-Senke in nordöstlicher bis südwestlicher Richtung durchquert. Sie trennt südlich gelegene Rotliegend-Formationen von devonischen Formationen im Norden. In der Senke lagern mächtige terrestrisch-lakustrine Sedimente; im Gebiet von Auen kommen Sandsteinablagerungen aus dem Rotliegenden vor. Mehrere Aufschlüsse erbrachten versteinertes Holz aus dem Perm, während devonische Aufschlüsse versteinerte Pflanzen und kleine fossile Organismen enthielten.
Weinbau
Im Weinlagenverzeichnis von Rheinland-Pfalz sind Kaulenberg und Römerstich als Einzellagen in der Gemarkung Auen ausgewiesen. Auen entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einer landwirtschaftlichen und vom Weinbau geprägten Siedlung im Nahegebiet; die Weinberge dienten dabei als zusätzliche Einkommensquelle.
Geschichte
Auen ist in einer Bestätigungsurkunde des Mainzer Erzbischofs Adalbert aus dem Jahr 1128 belegt. Die Urkunde nennt die Willigis-Kapelle, deren Bau von der Gemeinde auf etwa 980 bis 990 datiert wird. Archäologische Untersuchungen dokumentierten außerdem einen Traubenkern unter den Funden, die von der Gemeinde der Latènezeit zugeordnet werden.