Kräuterwürzige, fein-minzige Finesse und ein verspielt-rassiger Körper zeichnen unsere Weine des Kirchspiels aus, die auf kargen Kalksteinböden wachsen. Wie ein Amphietheater öffnen sich die Rebhänge hin zum Rhein – gut geschützt vor kalten Westwinden.
| Alkohol | 12,5 % | |
| Jahrgang | 2021 | |
| Volumen | 0.75l | |
| Weingut | Weingut Klaus-Peter Keller | |
| Rebsorte | Riesling | |
| Lage | Kirchspiel | |
| Ort | Westhofen | |
| Anbaugebiet | Rheinhessen | |
| Land | Deutschland | |
| Eingelagert | 19.10.2022 |
Kirchspiel ist eine eingetragene Einzellage in Westhofen im Wonnegau und gehört zur Weinbauregion Rheinhessen in Deutschland. Im Weinlagenverzeichnis Rheinland-Pfalz umfasst die Lage 43,8 Hektar bestockte Rebfläche und trägt die Lagenummer 730115.
Die VDP.GROSSE-LAGE-Fläche bildet den oberen, klassifizierten Kern der Lage und umfasst 16,57 Hektar. Sie liegt im steileren Bereich auf etwa 150 Metern Höhe bei Hangneigungen von rund 20 bis 35 Prozent. Kirchspiel ist als halbkreisförmiger Hang angelegt, der sich zum Rhein öffnet; die klassifizierten Parzellen sind nach Osten, Südosten und Süden ausgerichtet.
Eine Hügelkette schützt vor kalten West- und Nordwinden, während die östliche bis südöstliche Ausrichtung frühe Morgensonne ermöglicht. Die Böden bestehen vor allem aus Tonmergel mit Kalksteineinlagerungen und verwittertem kalkhaltigem Lehm; im tieferen Untergrund dominiert Kalkstein.
Riesling ist die vorherrschende Rebsorte und zugleich die klassifizierte Rebsorte der VDP.GROSSEN LAGE. In begrenztem Umfang ist auch Silvaner dokumentiert. Ein beschriebener Riesling-Stil aus Kirchspiel umfasst Aromen von Pfirsich, Zitrusfrüchten und Aprikose sowie feine Flintnoten und ausgeprägte Mineralität.
Die Lage wurde 1348 erstmals unter dem Namen Kyrsbühel dokumentiert. 1834 stufte der Weinbauspezialist Johann Philipp Bronner Kirchspiel gemeinsam mit Aulerde, damals Auler genannt, als herausragende Weinlage ein. Für die klassifizierte Lage sind K. F. Groebe, Keller und Wittmann als VDP-Weingüter dokumentiert.
Das Weingut Klaus-Peter Keller liegt in Flörsheim-Dalsheim im Anbaugebiet Rheinhessen in Deutschland. Die Familie betreibt seit 1789 Weinbau und versteht sich als Weinbaufamilie in zehnter Generation. Seit 2000 ist das Weingut Mitglied im VDP.
Das Weingut bewirtschaftet 21 Hektar Rebfläche. Davon entfallen 70 Prozent auf Riesling, 20 Prozent auf Burgundersorten und Silvaner sowie 10 Prozent auf Rieslaner und Scheurebe.
Zu den im VDP-Lagenprofil aufgeführten klassifizierten Lagen in Flörsheim-Dalsheim gehören Oberer Hubacker und Bürgel. Die Weinberge stehen unter anderem auf Kalksteinverwitterung, Muschelkalk, Tonmergel, Rotlatosol, Terra fusca und rotem Schiefer.
Das Weingut beschreibt seinen Stil mit lebendigen, eleganten Weinen voller Finesse, die Herkunft und Boden ausdrücken. Der Riesling von der Fels wird als Wein mit ausgeprägtem Kalksteincharakter beschrieben. Als VDP-Weingut erzeugt der Betrieb außerdem VDP.Sekt.