Weingut Dr. Bürklin-Wolf · Pfalz · Deutschland
Rechbächel P.C. 2018
Daten
- Alkohol
- 12,5 %
- Jahrgang
- 2018
- Volumen
- 0.75l
- Weingut
- Weingut Dr. Bürklin-Wolf
- Rebsorte
- Riesling
- Lage
- Rechbächel
- Ort
- Wachenheim
- Anbaugebiet
- Pfalz
- Land
- Deutschland
- Eingelagert
- 16.09.2026
56,00 € / Flasche
74,67 € / Liter · inkl. MwSt.
2 Flaschen verfügbar
Lagerung im klimatisierten Lager, 12 Monate kostenfrei, danach max. 6,00 € je Flasche und Jahr.
Herkunft
Die Lage Rechbächel
Lage und Topografie
Das Rechbächel liegt in Wachenheim im Weinbaugebiet Pfalz. Die vom VDP klassifizierte Fläche umfasst 3,20 Hektar. Sie ist von Norden nach Süden ausgerichtet, liegt auf 135 bis 150 Metern über dem Meeresspiegel und weist eine Hangneigung von 8,6 Prozent auf.
Boden
Der VDP beschreibt den Boden als leicht lehmigen Sand. Die 3,12 Hektar große Rechbächel-Parzelle von Dr. Bürklin-Wolf enthält roten und gelben Sandsteinschotter. Ab etwa 1,80 Metern Tiefe beginnt eine 1,20 Meter mächtige Schicht aus Flusskies.
Rebsorte und Klassifikation
Für das Wachenheimer Rechbächel ist Riesling klassifiziert. Die Lage ist im VDP als VDP.ERSTE LAGE® eingestuft. Dr. Bürklin-Wolf führt seinen Besitz im Rechbächel als Monopol und erzeugt daraus einen trockenen Riesling P.C. Monopol.
Bewirtschaftung und Jahrgang 2024
Für den Jahrgang 2024 dokumentierte Dr. Bürklin-Wolf eine selektive Handlese im September in kleinen Kisten und einen durchschnittlichen Ertrag von 45 Hektolitern je Hektar. Nach der Lese wurden die Trauben schonend als ganze Trauben gepresst.
Erzeuger
Über das Weingut
Lage und Geschichte
Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf liegt in Wachenheim an der Weinstraße in der Pfalz in Deutschland. Die Weinberge befinden sich in den Mittelhaardt-Gemeinden Wachenheim, Forst, Deidesheim und Ruppertsberg. Die Familientradition des Weinguts reicht nach eigenen Angaben bis ins Jahr 1597 zurück. Bettina Bürklin-von Guradze übernahm das Gut 1990 und führte eine an das Burgund angelehnte Klassifizierung der Weinlagen ein.
Weinberge und Rebsorten
Die Rebfläche umfasst rund 84,70 Hektar. Mit etwa 82 Prozent dominiert Riesling, ergänzt durch rund 6 Prozent Spätburgunder, 7 Prozent Pinot Blanc und 5 Prozent weitere Rebsorten. Die gesamte Rebfläche wird seit 2005 biodynamisch bewirtschaftet; die dafür verwendeten Präparate stellt das Weingut selbst her.
Terroir und Klassifikation
Die interne Lagenklassifikation berücksichtigt geologische und klimatische Erkenntnisse und orientiert sich am Klassifikationsprinzip des Burgunds sowie an der königlich-bayerischen Weinlagenklassifikation von 1828. Zu den genannten Böden und Gesteinen zählen Lehm, Sand, Basalt sowie Lehm- und Kalksteinschutt. In den Forster Weinbergen finden sich vulkanischer Basalt sowie dichte Lehm- und Sandschichten. Die nach Südosten ausgerichtete Hanglage des Forster Kirchenstücks begünstigt eine rasche Erwärmung des Basaltgesteins.
Weine und Ausbau
Der Schwerpunkt liegt auf trockenen Rieslingen der Kategorien VDP.GUTSWEIN, VDP.ORTSWEIN, VDP.ERSTE LAGE und VDP.GROSSE LAGE. Die Ortsweine stammen ausschließlich aus klassifizierten Weinbergen in Forst, Deidesheim, Ruppertsberg und Wachenheim; der Gutsriesling ist eine Cuvée aus Rieslingparzellen dieser vier Gemeinden. Daneben entstehen Weine aus Spätburgunder und Pinot Blanc. Die G.C.-Rieslinge werden mit Wildhefen vergoren und ausschließlich in großen Holzfässern ausgebaut, die P.C.-Rieslinge mit Wildhefen vergoren und in großen Holzfässern gelagert. Für den Gutsriesling des Jahrgangs 2024 sind eine selektive Handlese gesunder, vollreifer Trauben und eine schonende Pressung dokumentiert.