Lage und Einordnung
Verrenberg ist eine Weinbergslage bei Öhringen in der Weinbauregion Württemberg. Die Lage wird als Monopol vom Weingut Fürst Hohenlohe Oehringen bewirtschaftet, das dabei 17 Hektar angibt. Seit 2008 erfolgt die Bewirtschaftung nach zertifiziert ökologischem Landbau. Verrenberg ist als VDP.GROSSE LAGE® klassifiziert und wurde erstmals 1260 urkundlich erwähnt.
Topografie, Klima und Böden
Die VDP-Lagenangabe beschreibt eine Ausrichtung von Südwest über Süd bis Südost, Höhenlagen von 230 bis 250 Metern und eine Hangneigung von bis zu 45 Prozent. Eine weitere Lagebeschreibung nennt einen nach Süden ausgerichteten Hang mit leichter Beckenform und Höhen von 260 bis 310 Metern. Die starke Sonneneinstrahlung während der Reife wird durch Querbelüftung ergänzt, die Reben und Beeren auf natürliche Weise kühlt.
Der Boden besteht aus Keuper und wird als schwer und tonreich beschrieben. Am Kamm kommt ein kleiner Muschelkalkhorizont vor; außerdem wird die Lage als Gipskeuper mit partiellen Muschelkalk-Einlagerungen bezeichnet.
Rebsorten und Weine
Für Verrenberg sind die Rebsorten Riesling, Lemberger, Spätburgunder und Weißer Burgunder klassifiziert. Dokumentiert sind trockene VDP.GROSSES-GEWÄCHS-Weine aus Riesling, Lemberger und Weißburgunder. Für Weine aus VDP.GROSSE LAGE® gelten unter anderem ein Höchstertrag von 50 Hektolitern je Hektar, selektive Handlese und physiologisch reife Trauben.
Ausbau
Der dokumentierte Verrenberg-Riesling wird im großen Holzfass ausgebaut. Der Lemberger reift vollständig in Barriques, davon zwei Drittel in neuen Fässern. Der Weißburgunder wird in 500-Liter-Tonneaux und 228-Liter-Barriques trocken vergoren und anschließend sechs Monate auf der Feinhefe gehalten; im 500-Liter-Tonneau erfolgt dabei Bâtonnage.