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Spanien

Weinbau in Spanien

Weinberge gibt es nach Angaben des spanischen Landwirtschaftsministeriums in allen autonomen Gemeinschaften Spaniens. Der Anbau von Keltertrauben unterliegt einem Genehmigungssystem für Pflanzungen und Wiederbepflanzungen. Die jährliche nationale Zulassung für Neuanpflanzungen darf höchstens 1 % der zuvor bepflanzten Rebfläche betragen.

Castilla y León

Die autonome Gemeinschaft Castilla y León liegt in Zentralnordspanien und umfasst 92.226 km². Rund 96 % ihres Gebiets gelten als ländlich. Die Region ist eine Hochebene: 98 % der Fläche liegen über 600 Metern, 32 % über 1.000 Metern Höhe.

Klima und Rebsorten

Das Klima ist durch lange, kalte Winter, trockene und heiße Sommer, starke jahreszeitliche Gegensätze und ein allgemeines Wasserdefizit geprägt. Für Weinangaben in Castilla y León sind unter anderem Tempranillo, Verdejo, Mencía, Prieto Picudo, Albillo Mayor, Garnacha Tinta, Godello und Macabeo zugelassen.

Weinstile und Regelwerk

Die geschützte regionale Weinangabe umfasst Weiß-, Rosé- und Rotweine sowie Stillweine, Likörweine, Qualitätsschaumweine, Perlweine und Weine aus überreifen Trauben. Die Rotweine werden mit ausgewogener Reife unter einem rauen kontinentalen Klima, hohen Temperaturen am Ende der Reifezeit und deutlichen Tag-Nacht-Unterschieden verbunden. Dokumentiert sind außerdem oxidative Reifung bei traditionellen Likörweinen, traditionelle Herstellung von Qualitätsschaumweinen und das Verfahren madreo für Perlweine, bei dem frische Trauben dem gärenden Most zugesetzt werden. Die Spezifikation gilt für das Gebiet der autonomen Gemeinschaft und legt Höchsterträge von 16.000 Kilogramm Trauben sowie 120 Hektolitern Wein je Hektar fest.