Ort · Pfalz

Offenbach an der Queich

Lage und Landschaft

Offenbach an der Queich liegt im Queichtal in der Oberrheinebene, nahe Landau in der Pfalz und südlich der hügeligen Ausläufer des Pfälzer Weinbaugebiets. Die Gemeinde befindet sich auf einer flachen Queichtalterrasse; das Umland ist überwiegend eben und weist nur geringe lokale Erhebungen auf.

Klima und Böden

Die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge beträgt 600 bis 650 Millimeter, die mittlere jährliche Lufttemperatur etwa 9 °C. Vorherrschend sind südwestliche Winde. Im Untergrund der Auen und Niederterrassen finden sich vor allem quartäre und pleistozäne Schwemmfächerablagerungen, Löss, Lösslehm, Auenlehm und sandiger Löss. Außerhalb des historischen Ortskerns dominieren Lehm, lehmiger Sand und Ton.

Weinbau

Zur Gemeinde gehören Weinbergsflächen der Weinbaubezeichnung Trappenberg. Die Weinberge liegen in den Bereichen Kapelle, Bierkeller und Bremmeberg. Für den Offenbacher Trappenberg werden tiefe Lössböden und eine nordseitige Ausrichtung beschrieben, die mit Wasserversorgung und Frische in heißen Jahren verbunden werden. Die dort beschriebenen Weine gelten als klar und fruchtbetont mit feiner Säure; Spätburgunder ist für einen Wein mit der Bezeichnung Offenbach Trappenberg dokumentiert. Wein aus den Weinbergsflächen der Gemeinde kann die geschützte geografische Angabe „Pfälzer Landwein“ tragen.

Geschichte

Offenbach ist seit 784 urkundlich belegt. In diesem Jahr schenkte Warandus dort Besitz an das neu gegründete Kloster Lorsch. Archäologische Funde weisen außerdem auf vorgeschichtliche und römische Siedlungstätigkeit hin. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm der landwirtschaftliche Charakter des Ortes ab; die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe sank von etwa 250 auf weniger als 50.

Ausgewählte Weine

Wein aus dem Anbaugebiet Pfalz