Ort · Württemberg

Ödheim

Lage und Landschaft

Ödheim liegt im nördlichen Teil des Landkreises Heilbronn, im westlichen Bereich der Naturregion Hohenlohe-Haller Ebene und am Unterlauf des Kochers. Die Gemeinde gehört zu Württemberg. Der Kocher durchquert das Gemeindegebiet in großen Mäandern. Die Höhen reichen von etwa 149 Metern am Fluss bis rund 245 Metern am Lautenbacher Berg und am Seeberg.

Böden und Weinbau

Die Hochflächen sind überwiegend von Löss bedeckte Unterkeuper- und Gipskeuperflächen. Ihre Lösslehmdecken erreichen häufig drei bis sieben Meter Mächtigkeit. Das Kochertal ist in den Oberen Muschelkalk eingeschnitten; im Talboden liegen mehr als sechs Meter Auensedimente aus lehmigem Auenboden, Auensand und Kies.

Die Weinberge liegen an einem äußeren Kocherbogen unterhalb des Falkensteins sowie im Süden der Gemeinde am Seeberg, Lautenbacher Berg, Hofgereuth und Neugereuth. Die Lagen Hofgereuth, Seeberg, Neugereuth und Lautenbacher Berg umfassen zusammen etwa 40 Hektar und werden unter der Einzellagenbezeichnung Kayberg vermarktet. Kayberg ist als Einzellage für Ödheim sowie für Binswangen und Erlenbach amtlich aufgeführt.

Historische Entwicklung

Ödheim und Degmarn wurden am 27. und 28. November 1805 von Württemberg besetzt und 1806 dem Oberamt Neckarsulm übertragen. Am 1. Juli 1971 wurde Degmarn in Ödheim eingemeindet.

Auf dem Falkensteiner Hof stellte Georg Christian Kessler in den Jahren 1823 bis 1826 Sekt nach der Champagnermethode her.

Ausgewählte Weine

Wein aus Deutschland