Lage und Landschaft
Bad Friedrichshall liegt im nördlichen Teil des Landkreises Heilbronn in Baden-Württemberg, am Zusammenfluss von Kocher und Jagst mit dem Neckar. Das Stadtgebiet wird von den Tälern dieser drei Flüsse geprägt. Breite Auen und überwiegend flaches Gelände bestimmen weite Teile der Gemarkung.
Höhen und Geologie
Die Höhenlagen reichen von etwa 136,5 bis 250,2 Metern über dem Meeresspiegel. Der tiefste Punkt liegt nahe dem Neckar, der höchste bei Jagsthälde östlich von Untergriesheim. Naturräumlich gehört das Gebiet zur Hohenloher-Haller-Ebene sowie zur Kocherplatten- und Krumme-Ebene. Zu den örtlichen geologischen Formationen zählen Flusskiese und -sande, Lettenkeuper, Muschelkalk, Löss und Lösslehm. Im Raum Bad Friedrichshall-Kochendorf kommen Gesteinseinheiten der Muschelkalkfolge vor, darunter der Mittlere Muschelkalk mit örtlichen Steinsalzvorkommen.
Klima
Für Bad Friedrichshall-Duttenberg werden eine mittlere Jahreslufttemperatur von etwa 10,1 bis 10,5 °C und ein jährlicher Niederschlag von etwa 751 bis 800 Millimetern angegeben.
Geschichte und Weinbau
Bad Friedrichshall entstand 1933 durch den Zusammenschluss von Kochendorf und Jagstfeld. 1934 wurde die Verwendung des Namens Friedrichshall genehmigt, 1935 folgte die Eingemeindung von Hagenbach. 1951 erhielt die Stadt das Stadtrecht. Der Weinbau war in Jagstfeld und Kochendorf historisch von geringer Bedeutung: In Jagstfeld nahmen Weinberge 1785 etwa fünf Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche ein; um 1720 entstand dort eine kleine Kelter. In Kochendorf betrug der Weinbergsanteil um 1750 etwa 2,7 Prozent der Gemeindefläche.