Lage am Glan
Rehborn liegt am Südufer des Glan in der nördlichen Pfalz. Der Glan bildet ein Seitental innerhalb des geschützten Weinbaugebiets Nahe, zu dessen geschützter Ursprungsbezeichnung Rehborn zählt. Die Weinbergshänge auf der gegenüberliegenden Glanseite sind überwiegend südostwärts ausgerichtet und historisch terrassiert.
Weinbau in Rehborn
Im amtlichen Weinlagenverzeichnis sind die Rehborner Weinlagen Hahn, Herrenberg und Schikanenbuckel aufgeführt. Bis 1975 waren westlich von Rehborn und im Weinwiesental rund 40 Hektar mit Reben bepflanzt; etwa 2 Hektar blieben noch in Bewirtschaftung. Im Schikanenbuckel wurde 1958 eine Weinberghütte errichtet.
Historische Entwicklung
Nach der örtlichen Weinbaugeschichte wurden Reben um den Beginn unserer Zeitrechnung durch die Römer in das Glantal eingeführt. Später wurde der Weinbau durch Mönche im Umfeld des Disibodenbergs erweitert. Die Einwohner Rehborns waren historisch verpflichtet, Wein an das Kloster Disibodenberg zu liefern. Erstmals urkundlich belegt ist der Weinbau in der Gemeinde 1563 für eine Weinlage mit der Bezeichnung „Wingart gegen deme Stege“.