Ort · Franken

Heidingsfeld

Heidingsfeld und seine Geschichte

Heidingsfeld ist ein Stadtteil von Würzburg. Der Ort wurde erstmals 779 erwähnt, war ab 1367 eine eigenständige Stadt und gehört seit 1930 zu Würzburg.

Der Würzburger Kirchberg

Der Würzburger Kirchberg gilt als lokaler Hügel Heidingsfelds. Die Weinlage erstreckt sich unterhalb der A3 vom Viadukt Randersacker/Eibelstadt bis zur Autobahnausfahrt Würzburg-Heidingsfeld. Sie liegt am nordöstlichen Hang des Katzenbergs, ist nach Norden bis Osten ausgerichtet und weist eine mäßige Neigung auf. Der Wein- und Naturlehrpfad durchquert die Heidingsfelder Weinberge und überwindet dabei rund 70 Höhenmeter.

Weinbau und Rebsorten

Auf den Muschelkalkböden des Kirchbergs werden auf etwa 50 Hektar Reben von rund 15 überwiegend gemeinschaftlich arbeitenden Winzern kultiviert. Dokumentiert sind unter anderem Silvaner, Müller-Thurgau, Bacchus, Ortega, Kerner, Riesling, Weißer Burgunder, Grauer Burgunder, Blauer Spätburgunder, Schwarzriesling, Dornfelder, Rieslaner, Regent und Domina. Für einzelne Weine werden natürliche Bewirtschaftung, schonende Traubenverarbeitung und sortenreine Vinifikation beschrieben.

Weintradition

Der Weinbau am Kirchberg ist bereits für die Jahre 1314 bis 1322 durch zwei Joch Weinberge belegt. In historischen Heidingsfelder Bauernhäusern befanden sich häufig tiefe, natürlich klimatisierte Weinkeller. Heute sind vom Kirchberg trockene, halbtrockene und süße Weißweine sowie Rotweine und Rotling dokumentiert, darunter Weine der Qualitäts- und Prädikatsweinkategorien aus Franken.

Ausgewählte Weine

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